In-House Cloud

ausfallsichere, skalierbare Serveranlagen

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ausfallsichere, skalierbare Serveranlagen

Übersicht

Traditionelle Serversysteme arbeiten nach dem Prinzip “ein Dienst - ein Computer”. Ist ein Server nicht verfügbar, sei es durch Wartungsarbeiten oder gar Ausfall, dann fallen die zugehörigen Dienste aus und viele Arbeitsabläufe sind gestört. Wir liefern Serveranlagen auf Basis von Cloud-Technik, die auch in solchen Fällen reibungslos weiter arbeiten. Durch Verwendung ausgereifter Open-Source-Produkte sind diese nicht nur zukunftssicher, sondern auch erheblich günstiger als bei proprietären Mitbewerbern.

Technische Beschreibung

Einige der Schwierigkeiten bei Einzelservern und NAS-/SAN-Technik:

  1. Leistungserweiterungen sind nur möglich, indem man die einzelnen Server leistungsfähiger - und damit wesentlich teurer - macht (“scale-up”)
  2. bei Ausfall ganzer Server-Rechner stehen die betreffenden Dienste so lange, bis neue Geräte beschafft und die Daten aus dem letzten Backup wieder hergestellt sind.
  3. ausgefallene Festplatten müssen sehr schnell ersetzt werden, da bis zu ihrem Ersatz keine Ausfallsicherheit mehr besteht.
  4. bei NAS-/SAN-Systemen befindet sich ein netzwerktechnischer Flaschenhals zwischen dem Speichersystem und den Servern, da die Bandbreite nicht mit den Servern skaliert.

Servertechnik, die diese Probleme löst, war bisher aus Kostengründen nur in Rechenzentren zu finden. Mit der richtigen Expertise ist sie heute auch in kleinen und mittelständischen Unternehmen einsetzbar. Wir kombinieren dafür ein verteiltes Speichersystem (ceph) mit cluster-fähiger Virtualisierungssoftware (Proxmox VE). Die Virtualisierung läuft dabei auf den selben Rechnern wie das Speichersystem (Hyperkonvergenz).
Es gibt in einem solchen Cluster keine zentrale Steuerung und damit auch keinen “single point of failure”. Sowohl Speicher als auch virtuelle Maschinen mit Serverdiensten laufen verteilt auf allen Servern, so dass ein einzelner - ganz gleich an welcher Stelle - keine unangenehmen Konsequenzen mehr hat. Defekte Technik wird ohne Zeitdruck und ohne Unterbrechung der Serverdienste ersetzt.

Virtualisierungsserver mit Software-Defined Storage

Ein Server-Cluster auf dieser Basis bietet im eigenen Hause viele Vorteile, die sonst nur Cloud-Anbieter genießen:

  1. Leistungserweiterungen
    • geschehen durch Hinzufügen (nicht Ersetzen!) von Servern (“scale-out”)
    • finden ohne Arbeitsunterbrechung statt
    • können nach und nach stattfinden, z.B. ein Server pro Jahr anstelle der gesamten Anlage auf einmal. Dadurch verteilen sich die Investitionen besser.
    • sowohl die Kapazität als auch der Durchsatz des ceph Speichersystems steigt bei Erweiterungen automatisch mit. Das verhindert Flaschenhälse wie bei SAN oder NAS.
  2. hohe Verfügbarkeit:
    • selbst bei Ausfall eines ganzen Serverrechners laufen die Dienste ohne oder nur mit minimaler Unterbrechnung weiter.
    • Datenverlust tritt nicht auf, da der Speicher über alle Cluster-Knoten redundant verteilt ist.
    • die zeitraubende Wiederherstellung von Backups entfällt.
    • andere Serverrechner im Verbund springen automatisch ein.
  3. bei Ausfall einzelner Festplatten springen automatisch Andere im Verbund ein und stellen die volle Redundanz der Daten wieder her, bevor Ersatzfestplatten eingebaut sind (“Selbstheilungsfunktion” von ceph). Das verringert das Risiko bei Festplattenausfällen.
  4. Austausch und Erweiterung von Festplatten ist, im Gegensatz zu RAID, im laufenden Betrieb ohne vorübergehenden Verlust von Redundanz möglich.
  5. bereits vorhandene Server sind oft weiter verwendbar und können als Speicher- und/oder Virtualisierungsknoten weiter betrieben werden. Das kann die Anfangsinvestition in einen Cluster erheblich senken.
  6. flexibler Aufbau: Nutzung sowohl von Server-Racks als auch von Tower-Gehäusen ist möglich.